Wien braucht Zeit. Das hat sich die Stadt an der blauen Donau verdient. Hier gibt es nicht nur den Stephansdom mit dem Zahnwehherrgott, Schönbrunn, das Burgtheater, die Staatsoper, das Riesenrad im Volksprater, die berühmten Wiener Sängerknaben und die weltweit bekannten Lippizaner. Es gibt an der Peripherie sogar einem Böhmischen Prater, den viel besungenen Wienerwald, in der Vorstadt ein urwienerisches Phänomen namens Heuriger und in der City eine Vielzahl an herrlichen Palais. Die tüchtigsten aller FremdenführerInnen geizen nicht mit versteckten Winkeln. Wien ist also erfahrbar - in doppeltem Sinn: denn die Verkehrsbetriebe sorgen für Mobilität, sogar mittels Touristen-Tramway. Auch Flaneure, Tänzer und Modefetischisten kommen auf ihre Rechnung. Der Besucher kennt die Hofburg, weil das Sisi-Museum zum Rundgang durch die dortigen Kaiserapartments gehört. Auch der Goldene Saal im Musikverein ist weltweit durch die Neujahrskonzerte bekannt. Da steht sogar das Denkmal von Johann Strauß im nahen Stadtpark. Der Schani, ganz in Gold, geigt sehr fotogen. Diese Stadt lebt und war immer ein Anziehungspunkt für Künstler und Menschen, die Kultur und eine besondere Lebensart schätzen. Wer die Verbindung zu den Sternen sucht, findet hier die „Astronomie Wien“, und jeder Gourmet seinen maßgeschneiderten Tempel. Es wäre schön, sich hier für eine Weile einzurichten.

     

    öffentliche Verkehrsmittel Wien